E-Scooter gehören längst zum Stadtbild. Doch immer wieder stellt sich die Frage, ob sie im Verkehrsrecht dieselbe Rolle spielen wie Autos oder Motorräder – insbesondere bei Trunkenheitsfahrten. Viele Fahrer unterschätzen die rechtlichen Folgen und hoffen, mit einem E-Scooter strenger Sanktionen wie Fahrverboten zu entgehen. Aber nein, so das Bayerische Oberste Landesgericht, in einem Fall, in dem der Fahrer 0,8 Promille hatte.
Rechtsanwalt Swen Walentowski von der Deutschen Anwaltauskunft.
O-Ton: Die Richter haben gesagt, ein E-Scooter ist genauso gefährlich. Erhebliche Beschleunigung, alkoholisierte Fahrer fallen hin, überfahren andere und überfahren andere. Und wer betrunken auf dem E-Scooter unterwegs ist, wird nicht anders behandelt, als wenn er mit dem Auto betrunken ist.